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Update: 24. Januar 2012

Planzer Transport AG, Dietikon, Schweiz

 

  Dolphin 7900

Steuerung der Fahrzeugflotte über GPS und GPRS bei Planzer Transport


Als Speditionsunternehmen behandelt Planzer zwei Schnittstellen: Neben der zum Kunden auch die zu den Warenempfängern. Um diese in das elektronische Supply Chain Management zu integrieren, entschloß man sich, die Fahrzeugflotte mit mobilen Computern Dolphin 7900 auszurüsten. Die Lösung, mit der alle Fahrzeuge geortet, ihr Arbeitsbestand überwacht, Sendungen realtime verfolgt und bei Bedarf Aufträge auch kurzfristig priorisiert werden können, wurde gemeinsam mit der OPAL realisiert.

Die Planzer Transport AG in Dietikon gehört zu den führenden Transport- und Lagerlogistik-Dienstleistern in der Schweiz. Die Flotte des 1936 gegründeten Familienunternehmens umfasst etwa 1.200 Fahrzeuge. Sie werden vom Planzer-Stammsitz sowie den über das Land verteilten mehr als 40 Niederlassungen und Beteiligungen vor allem zum Transport von Stückgut aller Art eingesetzt. Planzer ist mit seinen Kunden, d.h. deren ERP-Systemen, elektronisch vernetzt und erhält auf diesem Weg die Aufträge überspielt. Die Auftragsabwicklung zum Warenempfänger erfolgte bis zum Einsatz der Mobilcomputer über Lieferscheine, d.h. belegorientiert und offline.

Planzer hat in der Echtzeit-Einbindung der Fahrzeugflotte in seine IT- und ERP-Strukturen wichtige Potenziale für mehr Liefer- und Dispositionsqualität sowie für die lückenlose Steuerung und Rückverfolgung von Aufträgen identifiziert. Gesucht wurde eine Lösung, die es ermöglicht, Fahrzeuge über GPS zu orten und gleichzeitig über GPRS mit ihnen zu kommunizieren, z.B. um ihren jeweils aktuellen Arbeitsstatus abzurufen. „Darüber hinaus sollten die Mobilterminals nicht nur die Arbeitsaufträge anzeigen, sondern die Auslieferung der Ware erfassen und etwaige Mängelgründe dokumentieren“, erklärt Fridolin Landolt, verantwortlich für das Dispositions- und Transportwesen bei Planzer. Zudem war gewünscht, den unterschreibenden Annehmer der Ware sofort identifizieren zu können, um bei entsprechenden Rückfragen des Empfängers hinsichtlich des Warenverbleibes schnell auskunftsfähig zu sein. Neben Ergonomie, Lesesicherheit und Robustheit legte Planzer vor allem darauf Wert, alle Geräte mit gleicher Hardware-Konfiguration und identischem Softwarestand zu erhalten.

Die Lösung wurde in Zusammenarbeit mit der OPAL, dem Business Solution Partner von Hand Held Products, entwickelt. Nach verschiedenen Tests entschied sich Planzer für dem Mobilcomputer Dolphin 7900. „Die Geräte verfügen über ein GSM/GPRS Triband-Funkmodul, über das sowohl die Ortung der Fahrzeuge als auch der Echtzeit-Austausch der Auftragsstati erfolgt“, sagt Peter Hagen, IT-Leiter bei Planzer. „Um künftige Releasewechsel schnell, zeitgleich und ohne Rückruf der Geräte durchführen zu können, haben wir zusammen mit der Techgroup eine Software entwickelt und auf den Dolphin 7900 implementiert, die einen Releasewechsel per GPRS ermöglicht.“ Am Beginn des Arbeitstages lädt der Fahrer seine Ladeliste aus dem über die Standorte vernetzten ERPSystem von Planzer auf das Dolphin 7900. Während der Abhol- bzw. Auslieferungstour zeigt ihm das lesefreundliche 3,8 Zoll-Farbdisplay die Fahrliste mit den relevanten Auftragsinformationen an. Alle Transportfahrzeuge sind mit einer Ladehalterung (Mobile Base Truck Kit) ausgestattet, in die der Mobilcomputer während der Fahrt eingesteckt wird. Die Bluetooth-Schnittstelle verbindet das Gerät mit einer separaten GPS-Antenne in der Fahrerkabine. An der Abladestelle wird das Dolphin 7900 zum Scannen der gelieferten Ware sowie zum Erfassen der Unterschrift des Warenempfgängers genutzt. Zurück im Fahrzeug, werden die Daten per GPRS zurück an das ERP-System der Spedition gesendet. Ebenfalls per GPRS werden dem Fahrer sowohl geänderte Prioritäten einzelner Aufträge mitgeteilt als auch neue Ladelisten gesendet.

„Mit dem Einsatz der Mobilcomputer haben wir eine durchgängig elektronische SCM-Lösung vom Kunden über unsere Spedition bis zum Warenempfänger und zurück geschaffen“, sagt Fridolin Landolt. „Zudem hat sich die Qualität unserer Dispositionsprozesse sowie die Auslastung der Fahrzeuge verbessert.“ Da Planzer über die Dolphins per „Umkreissuche“ jeden beliebigen Planzer-LKW online erreichen kann, ist das Speditionsunternehmen auch in der Lage, auf kurzfristige Ereignisse oder Anforderungen schnell zu reagieren. Begeistert ist man bei Planzer schließlich von der „0-Fehler-Quote“ der Mobilterminals: „Seit dem die insgesamt etwa 1.000 Geräte im Einsatz sind, überzeugen sie alle durch ihre hohe Betriebsbereitschaft und Zuverlässigkeit“, stellt Peter Hagen das bestmögliche Zeugnis aus.

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