Die Barcode-Technologie hilft
Unternehmen seit mehr als 30 Jahren bei der Verringerung von
Dateneingabefehlern, bei der Beschleunigung von
Betriebsvorgängen und bei der Reduzierung von Kosten.
Tatsache ist, dass Barcodesysteme funktionieren. Sicherlich
sind manche besser konfiguriert oder einfacher zu handhaben
als andere, doch hat sich auch in den ungewöhnlichsten
Anwendungsbereichen gezeigt, dass sich die Investition in
kürzester Zeit bezahlt macht. Die vorliegende Schrift möchte
diese äusserst effektive Technologie potentiellen neuen
Benutzern nahe bringen. Es werden darin in verständlicher,
"untechnischer" Sprache die Komponenten von Barcodeetiketten
sowie Scanmöglichkeiten erläutert. Ausserdem steht eine Termiologieliste mit den in der Branche gebräuchlichen
Fachbegriffen zur Verfügung.
Ein Barcode ist ein Maschinen
lesbarer Code aus einer Reihe von Strichen und
Zwischenräumen, die in einem bestimmten Verhältnis gedruckt
sind. Barcodesymbologien sind im Grunde Alphabetsätze, in
denen durch verschiedene Strichbreiten und unterschiedliche
Zwischenräume Zeichen gebildet und schliesslich eine
Mitteilung erzeugt wird. Durch die vielfältigen
Möglichkeiten bei der Anordnung der Striche und
Zwischenräume sind unzählige Symbologien möglich. Zu den
gängigen linearen Symbologien zählen UPC/EAN, Interleaved
2/5 (I/5), Codabar, Code 39 und Code 128.
Die einzelnen Symbologien sind zwar in gewisser Weise
einmalig, doch sind die Zusammensetzungen zu vollständigen
Mitteilungen (Barcodes) unabhängig von der verwendeten
Symbologie erstaunlich ähnlich. Beispielsweise basieren alle
Barcodes auf einem bestimmten "X"-Mass. Mit
"X"-Mass
wird der schmalste Strich oder Zwischenraum im Barcode
bezeichnet. Symbologiestandards bezeichnen gewöhnlich einen
Mindestwert "X" in mil (Tausendstel Zoll, 0,0254 mm), damit
in offenen Systemen die Kompatibilität zwischen Lese- und
Druckgerät gewährleistet ist.
Das "X"-Mass bestimmt die Dichte
eines Barcodes. Dichte bezieht sich auf die
Informationsmenge, die in einem bestimmten Bereich (meist
auf einer Strecke von 1 Zoll) des Barcodes erfasst werden
kann. Es scheint zunächst nicht ganz nachvollziehbar, doch
sind die Zahlen für Barcodes mit hoher Dichte klein (z. B. 5
mil) aber für Barcodes mit geringer Dichte gross (z. B. 55 mil). Der Grund hierfür liegt darin, dass sich die einzelnen
Zeichen aus einer bestimmten Kombination von Strichen und
Zwischenräumen zusammensetzen, die jeweils ein Vielfaches
des Wertes "X" sind. Wenn es sich bei "X" um einen kleinen
Wert handelt, ist der für die einzelnen Zeichen
erforderliche Platz geringer als wenn "X" ein grosser Wert
ist. Deshalb kann der Barcode bei einem kleinen "X"-Wert
mehr Informationen auf einer Strecke von 1 Zoll aufnehmen
und verfügt somit über eine höhere Dichte. Ebenso wird durch
Erhöhen der Breite des schmalsten Elements ("X") der für die
einzelnen Zeichen erforderliche Platzbedarf grösser und somit
die Anzahl der Zeichen pro Zoll geringer. Da Barcodes mit
geringer Dichte meist vergleichsweise gross sind, werden sie
häufig für Anwendungsbereiche wie Lagerverwaltung
eingesetzt, wo Barcodes aus grossen Abständen (ca. 1 bis10 m)
eingelesen werden müssen.

Alle Barcodes verfügen über ein
Beginn- und ein Endezeichen und können dadurch sowohl von
links nach rechts als auch von rechts nach links gelesen
werden. An den Beginn und an das Ende jedes Barcodes werden
eindeutige Zeichen, die Beginn- und Endezeichen, gesetzt.
Diese liefern dem Scanner Informationen zur Zeit, zur
Bestimmung der Symbologie und zur Leserichtung. Dabei gilt,
dass das Zeichen links des Barcodes das Beginnzeichen und
das Zeichen rechts des Barcodes das Endezeichen ist.
Unmittelbar vor dem
Beginnzeichen und hinter dem Endezeichen befindet sich
jeweils ein Bereich ohne Markierung, die Quiet Zone.
Da in diesem Bereich keine gedruckten Zeichen vorhanden
sind, wird kein Scansignal ausgegeben (daher die Bezeichnung
"Quiet", engl. für "ruhig"). Die Quiet Zone unterstützt den
Scanner beim Ermitteln des ersten einzulesenden Zeichens.
Generell muss die Quiet Zone das Zehnfache des "X"-Masses
oder ¼ Zoll ausmachen, je nachdem, welcher dieser Werte der
grössere ist.
Werden alle diese Komponenten zusammengenommen, ergibt sich
daraus ein Barcode wie im Folgenden abgebildet. Sie sehen
die führende Quiet Zone, gefolgt von einem Beginnzeichen,
Daten, einem Endezeichen und der abschliessenden Quiet Zone.

Barcodescanner
Die Aufgabe eines
Barcodescanners liegt darin, das durch den Barcode
dargestellte Bild einzulesen. Grundsätzlich erkennt und
misst der Scanner vorhandenes bzw. nicht vorhandenes Licht
in den Strichen und Zwischenräumen des Codes. Er konvertiert
diese Informationen in ein elektrisches Signal, das in
erkennbare oder Computer-geeignete Daten umgewandelt wird.
Gängige Technologien im Bereich
Handlesegeräte sind Kontaktstifte, Laser, CCDs und seit
kurzem auch Geräte zur linearen Bilderfassung. Sie alle
haben dieselbe Aufgabe, nämlich Barcodes zu lesen, jedoch
hat jede Scannerart ihre Vor- und Nachteile und keine der
genannten Arten ist für alle Zwecke ideal geeignet. In den
folgenden Ausführungen werden die Funktionsweise der
einzelnen Technologien sowie deren Vor- und Nachteile
erläutert.

Kontaktstifte
Hand-Kontaktscanner
(Kontaktstifte) zählen zur ältesten und kostengünstigsten
Methode zum Scannen von Barcodes.
Funktionsweise von
Kontaktstiften
Der Bediener bringt den Scanner manuell in Kontakt mit dem
Barcodeetikett. Durch die Scannerlinse wird ein kleines
Punktlicht auf den Code projiziert. Wenn das Scanpunktlicht
über den Barcode geführt wird, erzeugen die Reflexionen der
einzelnen weissen Zwischenräume und die Lichtabsorptionen der
schwarzen Striche Spannungsschwankungen, die verstärkt und
zum Dekodieren umgewandelt werden (siehe "Dekodierung und
Anschluss" ).
Die Kontaktstifte sind für viele
Barcodeanwendungsbereiche die Technologie der Wahl.
Besonderheiten: Durch den direkten Kontakt mit dem Code kann
problemlos gesteuert werden, welcher Barcode gelesen wird.
Dadurch können Barcodes in praktisch jeder Länge eingelesen
werden. Die relativen Kosten sind im Vergleich zu anderen
Scantechnologien gering. Da der Kontaktstift über keine
beweglichen Teile verfügt, kann es keine der anderen
Technologien mit ihm aufnehmen, was Robustheit, Kompaktheit
und Gewicht angeht.
Aber auch Kontaktstifte haben
ihre Grenzen. Bestimmte Anwendungsbereiche sind nicht für
Kontaktscannen geeignet. Die Barcodes müssen von guter
Qualität sein, eine bestimmte Dichte aufweisen (je nach
Stift unterschiedlich) und auf einer harten, ebenen
Oberfläche aufgebracht sein, damit zufriedenstellende
Scanergebnisse erzielt werden können. Die Bediener benötigen
eine gewisse Übungszeit, damit sie sich eine entsprechende
Scantechnik aneignen können, da sich Faktoren wie
Scangeschwindigkeit, Stiftwinkel und Druck bei falscher
Ausführung nachteilig auf die Scanleistung auswirken können.
Da es sich um ein Kontaktgerät handelt, können
Beschädigungen des Barcodeetiketts auftreten, wenn nicht das
geeignete Papier oder kein schützender Überzug verwendet
wird.
Laserscanner
Handlaserscanner sind die
teuersten Scangeräte. Sie bieten jedoch die grösste
Feldtiefe, was sie für Vielzahl von Anwendungsbereichen
ausserhalb des Kontaktscanbereichs zur Technologie der Wahl
werden lässt.
Funktionsweise von Lasern
Handlaserscanner erzeugen mit einer Laserdiode eine
Scanlinie, indem sie einen Energiestrahl aus einem sich
drehenden Prisma oder einem schwingenden Spiegel
projizieren. Der Strahl wird aus dem Scannerfenster auf den
Barcode reflektiert. Von dort wird von den Strichen und
Zwischenräumen Lichtenergie zum Laser zurück reflektiert,
auf einem Spiegel gesammelt, fokussiert und von einer
Fotozelle gelesen. Das resultierende Signal kann
anschliessend mit einer
Dekodierung software innerhalb des Scanners oder am
Terminal oder Host gelesen werden.
Die Lasertechnologie ist eine
ausgezeichnete Wahl für Scananwendungsbereiche ausserhalb des Kontaktscanbereichs und ein Muss für Anwendungsbereiche mit
Leseabständen von 0,3 m und mehr. Laserscanner sind sowohl
als Handscanner als auch als stationäre Scanner verfügbar,
sie sind einfach in der Anwendung, lesen zahlreiche
verschiedene Codedichten und können Barcodes auf unebenen
Oberflächen und durch Glas lesen. Da Laserscanner die
Etiketten nicht berühren, werden Etiketten auch bei
wiederholtem Scannen nicht abgenutzt.
Zwei Nachteile, die Laserscanner mit sich bringen, sind
Widerstandsfähigkeit und Kosten. In Laserscannern werden
sowohl bewegliche Teile als auch Spiegel eingesetzt. Sie
sind daher weniger robust als CCDs und Kontaktstifte.
Tatsache ist, dass Handlaserscanner auch dem vorsichtigsten
Bediener aus der Hand fallen können. Auch wenn keine
internen Teile beschädigt sind, kann eine Fehlausrichtung
des Lasers die Leistung bedeutend herabsetzen oder den
Scanner ganz unbrauchbar machen. Und schliesslich ist
Lasertechnologie die teuerste Wahl, sowohl hinsichtlich der
Anschaffungskosten als auch der laufenden Kosten während der
Lebensdauer des Geräts.
CCD Scanner
CCD-Geräte sind äusserst
widerstandsfähige Scanner für geringe Leseabstände und
Kontaktscanbereiche. Sie sind kostengünstiger als
Laserscanner und verfügen über keine beweglichen Teile, die
abgenutzt oder beschädigt werden könnten. Moderne CCD
Scanner (auch linear Imager genannt) erreichen heute
ähnliche
Lesedistanzen wie Laserscanner.
Funktionsweise von CCD
Scannern
CCD-Scanner arbeiten mit einem oder mehreren LEDs, die
den Barcodebereich mit Licht bestrahlen. Ein Abbild des
Codes wird an eine Reihe von Fotozellen übertragen. Die
Charakteristiken des Barcodes werden bestimmt, indem von
jeder einzelnen Fotozelle ein elektronisches Muster erstellt
wird, das jeden Strich und Zwischenraum durch die Anzahl von
benachbarten Zellen, die Schwarz oder Weiss ermitteln,
interpretiert. Anders ausgedrückt, anstelle jeden Strich und
jeden Zwischenraum in Folge zu lesen, nimmt der CCD ein Bild
eines sehr schmalen Teils des gesamten Barcodes auf, das er
dann in ein dekodierbares Signal umwandelt.
CCDs bieten gegenüber
vergleichbaren Technologien zahlreiche Vorteile. CCDs sind
kostengünstiger als Laser, sie lesen aber dennoch
verschiedene Codedichten, sind einfach zu verwenden und
erfordern nur wenig Übung. Sie sind leichter und robuster
als Laserscanner und im Gegensatz zu Kontaktstiften können
sie auch für Scananwendungsbereiche ausserhalb des Kontaktscanbereichs eingesetzt werden. Die neuen Modelle
bieten eine Feldtiefe, die ideal für die meisten
Anwendungsbereiche im Einzelhandel, im Bankwesen und in der
Produktion geeignet ist.
Einschränkend wirken bei der
CCD-Technologie die Feldtiefe und die Scanbreite. CCDs sind
für die zuvor genannten Anwendungsbereiche eine
ausgezeichnete Wahl, sie sind jedoch für Anwendungsbereiche
mit grossen Leseabständen wie Lagerverwaltung nicht geeignet. CCDs sollten auch nicht für Anwendungsbereiche mit
zahlreichen unterschiedlichen Etikettenlängen und -formaten
gewählt werden. Lange Mitteilungen oder Codes mit sehr
geringer Dichte können leicht die Breite des Scankopfes
übersteigen und somit das Lesen des Barcodes unmöglich
machen.
Geräte zur linearen
Bilderfassung
Geräte zur linearen
Bilderfassung (Lineare Imager) arbeiten mit CCD-Technologie
und einem erweiterten optischen Design. Dadurch erzeugen sie
einen helleren, schärferen Zielstrahl, verfügen über eine
höhere Feldtiefe und eine schnellere Verarbeitung als andere
Scantechnologien. Sie sind ausserordentlich robust und
stellen deshalb eine kostengünstige Alternative zu
Laserscannern dar.
Funktionsweise von Geräten
zur linearen Bilderfassung
Lineare Imager sind technisch mit CCD-Scannern
vergleichbar. Mit LEDs wird der Barcodebereich mit Licht
bestrahlt. Ein Abbild des Codes wird an eine Reihe von
Fotozellen übertragen. Die Charakteristiken des Barcodes
werden bestimmt, indem von jeder einzelnen Fotozelle ein
elektronisches Muster erstellt wird, das jeden Strich und
Zwischenraum durch die Anzahl von benachbarten Zellen, die
Schwarz oder Weiss ermitteln, interpretiert. Was den linearen Imager so einzigartig macht, ist die Geschwindigkeit, mit
der der Scanner das Muster des Barcodes erstellt.
CCD-Scanner erzeugen gewöhnlich 35 - 50 Scans pro Sekunde,
während ein linearer Imager 270 Scans pro Sekunde
produziert. Dadurch wird die Dekodierung beschleunigt und
die Scanleistung bei Codes mit schlechter Qualität ist
bedeutend besser.
Lineare Imager bieten gegenüber
vergleichbaren Technologien zahlreiche Vorteile. Sie sind
kostengünstiger als Laserscanner, bieten jedoch dennoch eine
mit einem Laserscanner vergleichbare Feldtiefe, sie sind
leichter und robuster und arbeiten im Allgemeinen schneller.
Der hellere Zielstrahl macht den linearen Imager zum Scanner
der Wahl, wenn Codes in hellem Sonnenlicht gelesen werden
müssen.
Einschränkend wirkt bei linearen Imagern lediglich die
Feldtiefe. Es sind zwar neue Modelle für besonders grosse
Leseabstände verfügbar, doch auch diese sind auf ca. 35 cm
bei 100% UPC-Codes beschränkt und eignen sich deshalb nicht
für Anwendungsbereiche mit grossen Leseentfernungen wie
Bestandskontrollen in Lagerhäusern oder in der Logistik.
Der gemeinsame Nenner -
Dekodierung und Anschluss
Die einzelnen Technologien setzen
unterschiedliche Methoden zum Lesen von Barcodes ein, jedoch
erzeugen alle ein digitales Signal, das in erkennbare,
Computer-geeignete Daten umgewandelt werden muss. Die
Umwandlung erfolgt mit einer Dekodierungssoftware, die im
Scanner selbst oder in einem separaten Gerät zwischen dem
Scanner und dem Terminal oder Host installiert ist. Anhand
eines Algorithmus ermittelt und interpretiert der Dekoder
die durch Barcode verschlüsselten Informationen und
überträgt diese Daten an den Hostcomputer.
Für die Übertragung der Daten
ist eine Verbindung oder eine Schnittstelle zum Hostcomputer
erforderlich. Jede Schnittstelle verfügt über zwei
verschiedene Ebenen: eine physische Verbindung (Hardware)
und ein logisches Kommunikationsprotokoll. Gängige
Schnittstellen für Barcodescanner setzen sich aus
Tastatur-Wedge, seriellem Wedge und direkter Verbindung
zusammen.
Mit dem Begriff "Wedge" wird
jedes Gerät bezeichnet, das zwischen Tastatur und Terminal
eingereiht ist und digitale Signale in Tastaturcodes
übersetzt. Bei einer Tastatur-Wedge-Anwendung werden die
sich aus dem Scannen eines Barcodesymbols ergebenden Daten
vom PC oder Terminal wie über die Tastatur eingegebene Daten
behandelt, wobei die Tastatur selbst voll funktionsfähig
bleibt. Da das Terminal oder der PC nicht zwischen
Barcodedaten und tatsächlich über die Tastatur eingegebenen
Daten unterscheiden kann, können bei einer
Tastatur-Wedge-Schnittstelle die Barcodeleseergebnisse ohne
Wechseln der Anwendungssoftware schnell an einen Computer
übertragen werden.
Bei einem seriellen Wedge
(ASCII-Wedge) handelt es sich um einen RS-232-Scanner, der
zwischen einem ASCII-Terminal und einem Hostcontroller
angeschlossen ist. Diese Verbindung wird genutzt, wenn die
Übertragung per Tastatur-Wedge zu langsam ist oder wenn die
Schnittstelle nicht vom entsprechenden Produkt unterstützt
wird.
Direkte Verbindung
beschreibt zwei Sachverhalte. Zum einen bezieht sich die
direkte Verbindung auf die dekodierte Ausgabe oder die
Fähigkeit des Scanners einen Barcode zu lesen und die Daten
direkt, ohne externen Dekoder an den Hostcomputer
auszugeben. Die direkte Verbindung kann sich auch auf einen
Scanner mit dekodierter Ausgabe beziehen, der an einen PC
oder Hostcomputer ohne Tastatur angeschlossen ist.
Fachbegriffe
Dualschnittstelle: Der
Scanner kann direkt mit einem von zwei Hostgeräten eine
Verbindung herstellen und sich automatisch für die
Kommunikation mit dem jeweiligen Host konfigurieren. Ein
CCD-Handscanner ist beispielsweise tagsüber an ein IBM
POS-Terminal angeschlossen und nachts an ein mobiles
Datenterminal zur Bestandsverwaltung. Durch eine integrierte
Dualschnittstelle kann ein Scanner problemlos zwischen
Anwendungen wechseln.
Flash Memory: Ein
Speicherchip, in dem Daten auch ohne Stromversorgung
gespeichert bleiben. Diesen Begriff prägte Toshiba im
Hinblick auf die Eigenschaft des Chips, wie der Blitz (engl.
Flash) abgerufen werden zu können. Hand Held Products
verwendet Flash Memory anstelle von PROMs (Programmable Read
Only Memory - Programmierbare schreibgeschützte Speicher),
da ein Flash Memory problemlos aktualisiert werden kann. Mit
der Flash-Funktion können Abbilder, PC-Menüs und
vollständige Aktualisierungen von Firmware erstellt werden.
HHLC (Hand Held Laser
Compatible): Laserscanner mit undekodierter Ausgabe
kommunizieren auf eine einheitliche Art mit einem externen
Dekodiergerät. Dieses Protokoll wird auch als Laseremulation
bezeichnet und wird von Geräten wie CCD-Scannern oder
Laserscannern mit dekodierter Ausgabe für die Kommunikation
mit externen Dekodern genutzt.
RS-232 (Recommended
Standard 232): TIA/EIA-Standard für die serielle
Datenübertragung zwischen Computern und Peripheriegeräten
wie Barcodescannern, Modems und Mäusen. Für RS-232 wird ein
25-Pin DB-25- oder 9-Pin DB-9-Anschluss verwendet. RS-232
wird im Allgemeinen für 15,24 m oder weniger Abstand vom
Host verwendet. Diese Entfernung kann auch erhöht werden,
wenn ein Kabel von guter Qualität verwendet wird.
Snappiness: Mit diesem
Begriff wird die Geschwindigkeit des Scanners bezeichnet. Je
nach angewendeter Testmethode kann die
Scannergeschwindigkeit in Lesevorgängen pro Minute, in Zeit
von der Auslösung bis zum Signal oder in Zeit von der
Auslösung bis zur Ausgabezeit gemessen werden. Die
Scannergeschwindigkeit kann durch verschiedene Faktoren
beeinflusst werden, wie beispielsweise die
Benutzerfreundlichkeit (Zielen), die Dekodierungssoftware,
Qualität der Barcodes und die Geschwindigkeit der
Schnittstelle.
Kontaktstiftemulation:
Wenn ein Barcode mit einem Kontaktstift gescannt wird, wird
ein digitales Bild des Barcodes an einen externen Dekoder
gesendet. Wenn ein Scanner mit dekodierter Ausgabe an einen
externen Dekoder angeschlossen wird (wie beispielsweise an
ein mobiles Datenterminal), wird der
Kontaktstiftemulationsmodus eingesetzt. Der Scanner mit
dekodierter Ausgabe dekodiert den Barcode und gibt die Daten
als digitales Bild wie bei einem von einem Kontaktstift
gescannten Barcode aus.
Quelle: Handheld Products